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Jeder hat irgend wann schon
einmal etwas von Lottosystemen gehört. Viele haben in ihrer Lottoannahmestelle
auch schon einmal einen Lottoschein ausgefüllt. Und ein gewisser Prozentsatz
dieser Lottospieler spielt regelmässig einen Systemschein.
Wer zum ersten Mal einen
Systemschein in der Hand hat und diesen ausfüllen möchte, wird
sich zuerst einmal wundern.
Warum kann man auf diesen
Scheinen mehr als 6 Zahlen ankreuzen und warum wird jede Zahl mehr direkt
so viel teurer?
Nun, diese Fragen sind recht schnell beantwortet:
Auf einem Systemschein spielt
man nicht eine, sondern eine Vielzahl an Tippreihen. Die Anzahl hängt
von der Menge der gewünschten Systemzahlen ab. Dies erkläre ich
anhand eines einfachen Beispiels:
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In der nebenstehenden Tabelle
siehst Du ein Vollsystem mit 7 Zahlen. In der ersten Spalte in Rot die
Zahlen, die Du auf dem Tippschein ankreuzt, in den folgenden 7 Spalten
die 7 Tippreihen die Du tatsächlich spielst, bzw. die der Computer
der Lottogesellschaften auswertet wenn in Deinen 7 Systemzahlen (ich habe
hier der Einfachheit halber die Zahlen von 1 - 7 genommen) mindesten 3
Treffer enthalten sind. Ein Vollsystem spielen, ist nichts anderes, als
alle Kombinationen anzukreuzen, die sich aus den Systemzahlen bilden
lassen.
Natürlich kannst Du dies auch per Hand auf einem Spielschein ausschreiben. Im nebenstehenden Fall, nämlich bei 7 Systemzahlen hat man neben etwas mehr Schreibaufwand auch Geld gespart, denn auf einem Normalschein ausgeschrieben kostet das System eine geringere Bearbeitungsgebühr. |
Anders sieht das Ganze dann schon bei mehr Zahlen aus. Für ein Vollsystem mit acht Zahlen benötigt man schon 28 Tippreihen, für 9 Zahlen 84 Tippreihen und bei 10 Zahlen sind es schon 210 Tippreihen, die man benötigt, um alle Möglichkeiten auszuschreiben. Dies geht so weiter bis hoch zu 8008 Tippreihen bei 16 Systemzahlen.
Da diese Arbeit wohl nicht in jedermanns Sinn ist, sind Systemscheine schon eine Zeit und Nerven sparende Möglichkeit Lotto zu spielen.
Doch Halt! 210 Tippreihen bei 10 Systemzahlen. Das klingt eigentlich sehr teuer!
Da 0,75 Euro x 210 Tippreihen für den Normalspieler jede Woche wohl eher unerschwinglich sein dürfte, haben die Lottogesellschaften auch noch die sogenannten VEW-Systeme im Angebot.
Diese sind nichts anderes
als verkürzte Vollsysteme. Dazu wieder ein kleines Beispiel:
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Diesmal habe ich acht Systemzahlen
gewählt, um dieses kleine System zu erklären. Die Rote Spalte
enthält wieder die 8 Systemzahlen und die nächsten vier Spalten
die zu spielenden Tippreihen. Wie Du leicht erkennen kannst brauchst Du
nur ein Siebtel der Tippreihen die Du für ein Vollsystem mit 8 Zahlen
brauchst, nämlich 4 von 28 Reihen.
Trotzdem verfügt auch diese Minisystem schon über eine Dreier-Deckung, d.h. wenn mindestens 3 Deiner Systemzahlen gezogen werden, hast Du auch mindestens einen Dreier auf Deinem Schein. |
Also, mit VEW-Systemen kann man eine Menge Geld sparen, bzw. für das gleiche Geld, das ein Vollsystem kosten würde einen viel größeren Zahlenkreis abdecken.
Alle Systeme die ich in Zukunft
auf meinen Seiten anbieten werde sind VEW-Systeme.
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